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Nach Stich durch Nagel oder Splitter oder bei verschmutzter Wunde noch am selben Tag behandeln lassen und nach Wundstarrkrampf (破伤风) fragen

  • Hoher Nutzen
  • Evidenz B
  • Lebenszeit
  • Kostet wenig
  • Ein paar Minuten
  • Ohne Willenskraft

Kurz gesagt

In den USA stirbt von den Menschen, bei denen Wundstarrkrampf ausbricht, ungefähr 1 von 10. Tiefe Wunden und solche mit Erde sind am gefährlichsten. Ist die Wunde verschmutzt und liegt die letzte Impfung 5 Jahre oder mehr zurück, braucht man 1 Auffrischung. Die Behandlung am selben Tag kostet nicht einmal einige zig Yuan, also nicht zögern.

Kosten

Anmeldung und Wundversorgung kosten einige zig Yuan. Hält der Arzt eine Impfung für nötig, kosten Impfstoff oder Immunglobulin einige zig bis einige hundert Yuan.

Was es bringt

In den USA stirbt bei Wundstarrkrampf etwa 1 von 10 Erkrankten. Tiefe Wunden und mit Erde verschmutzte Wunden sind riskanter. Die chinesische Behandlungsrichtlinie von 2024 teilt Wunden in zwei Gruppen. Niedriges Risiko: Wunden, die innerhalb von 6 Stunden versorgt werden und nicht mit Erde, Fäkalien oder Tierspeichel verschmutzt sind. Hohes Risiko: Wunden, die erst nach mehr als 6 Stunden versorgt werden oder solche Verschmutzung aufweisen, außerdem Stichwunden, Abrissverletzungen, Quetschungen, Verbrennungen, Erfrierungen oder Wunden mit Fremdkörpern. Wer mindestens 3 Impfungen hat und die letzte weniger als 5 Jahre zurückliegt, braucht nichts. Bei 5 bis 10 Jahren erhält eine Wunde mit hohem Risiko 1 Auffrischungsspritze. Liegt die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurück, erhält unabhängig von der Gruppe 1 Auffrischungsspritze. Wer die Grundimpfung mit 3 Spritzen nicht vollständig hat oder sich nicht erinnert, sollte sie vervollständigen; bei hohem Risiko kommt zusätzlich eine passive Immunisierung mit Immunglobulin oder Antitoxin dazu, also Präparaten mit direkt verabreichten Antikörpern.

Hinweise

Lassen Sie im Krankenhaus den Arzt entscheiden und treffen Sie diese Entscheidung nicht selbst; fragen Sie auch dann, wenn es lästig erscheint. Nicht jede Wunde braucht eine Spritze. Der Arzt schaut, zu welcher Gruppe die Wunde gehört, fragt nach dem Zeitpunkt der letzten Impfung und entscheidet dann. «Wer als Kind geimpft wurde, ist ein Leben lang geschützt» ist falsch. Bei verschmutzter Wunde gilt: Liegt die letzte Impfung 5 Jahre oder mehr zurück, muss aufgefrischt werden. Überlegen Sie deshalb vor dem Arztbesuch, in welchem Jahr Sie Ihre letzte Tetanus-Impfung hatten.

Evidenzgrad
B : Durch Forschung gestützt, aber ohne genaue Zahl, oder nur kleine bzw. einzelne Studien.
Quellen
  1. U.S. Centers for Disease Control and Prevention. Tetanus: "Tetanus bacteria can get into someone's body through broken skin, usually through injuries." "Tetanus can lead to death (1 in 10 cases in the United States are fatal)." "People who didn't complete the primary series or who aren't up to date with their 10-year tetanus booster shots are also at increased risk." "Vaccination also helps prevent tetanus in people with wounds, depending on their tetanus vaccination history." https://www.cdc.gov/tetanus/about/index.html
  2. General Office of the National Health Commission of China (2024). Notice on issuing the Diagnosis and Treatment Guidelines for Non-Neonatal Tetanus (2024 edition) (General Office Medical Emergency Letter [2024] No. 381; risk classification on page 16 of the annex, Table 4 on page 20) [in Chinese]. https://www.gov.cn/zhengce/zhengceku/202410/content_6982262.htm
  3. Annex to the above notice (scanned PDF) [in Chinese]. https://www.gov.cn/zhengce/zhengceku/202410/P020241023483425528555.pdf

Änderungsverlauf

Änderungen an diesem Tipp im Originalbuch, neueste zuerst.

  1. 2026-10-14 Überarbeitet: Kurz gesagt, Was es bringt
  2. 2026-09-30 Überarbeitet: Kurz gesagt, Was es bringt, Quellen, Hinweise
  3. 2026-09-21 Überarbeitet: Kosten, Kurz gesagt, Was es bringt, Hinweise
  4. 2026-09-07–08 Seit der frühesten Fassung im Buch

Aus dem chinesischen Original übersetzt. Originalbuch, Abschnitt 1, Tipp 15. Dieser Abschnitt behandelt Gesundheit und Medikamente. Das sind allgemeine Informationen, kein Ersatz für ärztliche Diagnose oder Verschreibung. Inhalte können veraltet sein, und Regeln unterscheiden sich je nach Ort. Wenn Sie tatsächlich zu einer Behörde, zum Arzt oder vor Gericht gehen, gilt, was Behörde, Ärztin oder Anwalt sagen. Haftungsausschluss